Drei Situationen.

Wann sich ein Interim Manager mit KI lohnt.

Die Unternehmen, die mich rufen, haben selten ein KI-Problem. Sie haben ein Wachstumsproblem, eine Integration oder eine Übergabe vor sich, und KI ist der schnellste Weg, damit umzugehen. In fast zwei Jahrzehnten Industrie und zwei Jahren Mandatsarbeit sind es immer wieder dieselben drei Lagen.

  1. Fähigkeit statt Nutzung
  2. Konzernintegration
  3. Nachfolge und Übergabe
Suat Akyol vor seinem Team in einer Werkshalle

Erkennen Sie Ihren Betrieb in einer davon wieder?

Situation 01

Ihre Leute nutzen KI. Aber noch keine betriebliche Fähigkeit?

Einzelne Mitarbeiter nutzen ChatGPT, ein Pilot läuft, ein Kurs ist bezahlt. Drei Monate später steht KI neben Excel, und in den Zahlen hat sich nichts bewegt. Woran Sie es merken: Lizenzen laufen, der Nutzen bleibt unklar. Jeder Anbieter verkauft ein anderes Werkzeug, keiner kennt Ihr Geschäft. Und die Themen, die wirklich etwas bringen würden, bleiben liegen, weil die Zeit fehlt, nicht das Wissen. Der Markt nennt das KI-Kompetenz. Ich nenne es KI-Fähigkeit: Der Betrieb kann etwas, das er vorher nicht konnte.

Im Mandat fange ich deshalb nicht mit einer Tool-Auswahl an und nicht mit einer Strategiefolie, sondern mit einer Aufgabe, die bei Ihnen seit Monaten liegt: ein Angebot, ein Bericht, ein Ablauf, der jeden Monat dieselben Stunden frisst. Dann kommt der Teil, der den Unterschied macht: Ihr Team lernt, das selbst zu nutzen, mit den eigenen Daten, im eigenen Tempo. Der Vertriebsleiter bleibt Vertriebsleiter, niemand muss Spezialist werden. Aber jemand muss das Geschäft verstehen und KI so einsetzen, dass etwas Nutzbares entsteht. Das ist meine Rolle, auf Zeit, in Ihrer Linie. Und wenn sich zeigt, dass KI bei einer Aufgabe nichts bringt, sage ich das. Auch das ist ein Ergebnis.

Vorschau des Decks zum Angebotscheck

Ein Fall

Ein Vertriebsprofi wollte noch am selben Tag ein Angebot im hohen fünfstelligen Bereich verschicken und bat um eine zweite Meinung. Zwei Word-Dokumente, sonst nichts. Rund 90 Minuten später lag sie vor: gegen den Bestand des Kunden geprüft, ein Kapazitätswiderspruch benannt, drei Ausbaustufen statt einer Zahl. Die schärfste Erkenntnis kam nicht aus der KI, sondern aus zwei bewährten Denkrahmen. Die KI hat ausgeführt, nicht erfunden. Der Kollege hat danach nicht gefragt, welches Werkzeug ich benutze. Er hat gefragt, was in seinem Betrieb noch alles so gehen würde.

Der Fall als Deck

Was würde in Ihrem Betrieb anders laufen, wenn die liegen gebliebenen Themen plötzlich Zeit hätten?

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen KI-Nutzung und KI-Kompetenz?

KI-Nutzung heißt: Einzelne benutzen ChatGPT oder ein anderes Werkzeug. KI-Kompetenz oder KI-Fähigkeit heißt: Der Betrieb kann Dinge, die vorher aus Zeit- oder Kapazitätsgründen liegen geblieben wären, und zwar wiederholbar, mit dem eigenen Team.

Müssen meine Mitarbeiter dafür KI-Spezialisten werden?

Nein. Die Fachleute bleiben Fachleute. Sie lernen an ihrer eigenen Arbeit, was anders geht, und sagen künftig nur noch, was anders sein soll. Die Orchestrierung übernehme ich im Mandat und übergebe sie an eine benannte Person im Betrieb.

Wie schnell sehe ich ein Ergebnis?

An einer konkreten Aufgabe innerhalb von Stunden. Der KI-Entscheidungssprint dauert zwei Tage und endet mit sichtbaren Optionen und einer Empfehlung: stoppen, weiter testen oder umsetzen.

Was passiert mit unseren Daten?

Welche Daten in welche Systeme gehen, legen wir vor dem Start fest. Nichts verlässt Ihr Haus ohne Ihre Freigabe. KI-Ergebnisse werden fachlich geprüft, Entscheidungen bleiben bei benannten Personen, und am Ende des Mandats erhalten Sie Ablauf, Rollen und Dokumentation.

Situation 02

Häufige Fragen

Warum ein Interim Manager und nicht die Integrationsabteilung des Konzerns?

Die Integrationsabteilung arbeitet für den Konzern. Ich arbeite in Ihrer Linie, auf Zeit, mit dem Ziel, dass Ihre Stärken in der großen Struktur erhalten bleiben. Ich kenne beide Seiten aus eigenen Konzernjahren.

Was heißt Impulse setzen konkret?

Auftritt, Abläufe und Wissen so aufstellen, dass der Konzern sie übernehmen möchte, statt sie zu ersetzen: in der Konzernpalette gebaut, mit eigener Identität, dokumentiert und übertragbar.

Wie lange dauert so ein Mandat?

Der Einstieg ist ein KI-Entscheidungssprint von zwei Tagen. Ein Mandat dauert 4 bis 18 Monate, mit definiertem Ende und Übergabe an Ihr Team.

Was passiert mit unseren Daten und der Freigabe durch den Konzern?

Freigabeschleifen mit dem Konzern plane ich von Anfang an ein, ein Entwurf in der Konzernpalette verkürzt sie. Welche Daten wohin gehen, legen wir vor dem Start fest, wie bei jedem Mandat. Entscheidungen bleiben bei benannten Personen.

Situation 03

Nachfolge steht an. Läuft der Laden auch ohne Sie?

Die Unternehmensnachfolge steht an, als Verkauf oder Übergabe. Sie sind damit nicht allein: Jährlich rund 109.000 mittelständische Unternehmen streben bis 2029 eine Nachfolgeregelung an, so das Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025 der KfW. Der eigentliche Schmerz ist nicht zu wenig KI. Es ist die Abhängigkeit vom Inhaber, der Modernisierungsrückstand und am Ende der Preisabschlag. Woran Sie es merken: Abläufe stecken in Köpfen statt in Prozessen. Sind Sie zwei Wochen weg, stapeln sich die Entscheidungen. Ein Käufer fragt, ob der Laden auch ohne den Alten läuft, und Sie haben keine Antwort, die er prüfen kann. Die Modernisierung soll der Nachfolger machen. Der Nachfolger rechnet sie vom Preis ab.

Ein Käufer kauft keine Vergangenheit, er kauft die nächsten zehn Jahre. Deshalb geht es im Mandat nicht darum, KI einzuführen, sondern Wissen, Arbeit und Entscheidungen übertragbar zu machen. Was heute in Ihrem Kopf liegt, kommt in Abläufe, die ein anderer führen kann. Was heute nur Sie entscheiden, bekommt Kriterien, die ohne Sie funktionieren. KI macht dabei Optionen schneller sichtbar und Verbesserungen schneller umsetzbar: ein Wissensspeicher, mit dem neue Leute deutlich schneller arbeitsfähig werden, Auswertungen, die der Betrieb selbst zieht, eine Außenkommunikation, die das heutige Unternehmen zeigt und nicht das von vor zehn Jahren. Nichts davon ist Hexerei. Es ist Linienarbeit, nur schneller.

Ein Betrieb, der ohne die Dauerpräsenz des Inhabers läuft, ist zugleich der wertvollste Nachfolgeplan. Er lässt sich übergeben, verkaufen oder eine Weile allein lassen. Welche Variante Sie wählen, entscheiden Sie. Ich sorge dafür, dass Sie die Wahl haben. Warum das gerade jetzt zählt, mit Zahlen und Quellen

Vorschau des Beitrags zur Unternehmensnachfolge

Zum Weiterlesen

Bei 79 Prozent der rückzugswilligen Inhaber fehlt der Nachfolger. Digitalisierung hebt laut einer Studie die EBIT-Marge um 2,7 Prozentpunkte und macht Betriebe rund 80 Prozent wertvoller. Die Zahlen und ihre Quellen stehen im Blog.

Der Beitrag im Blog

Was wäre Ihr Betrieb wert, wenn er morgen ohne Sie liefe?

Häufige Fragen

Ich will in zwei Jahren übergeben. Lohnt sich das noch?

Gerade dann. In den letzten ein bis zwei Jahren entscheidet sich, ob ein Käufer einen Betrieb sieht, der ohne Sie läuft, oder einen, der am Inhaber hängt. Der Unterschied liegt oft im sechsstelligen Bereich.

Was hat KI mit Nachfolge zu tun?

Wenig direkt, viel indirekt. KI macht Wissen übertragbar, Auswertungen unabhängig vom Chef und Verbesserungen schnell umsetzbar. Das eigentliche Thema bleibt Inhaberabhängigkeit.

Womit fangen wir an?

Mit einem KI-Entscheidungssprint von zwei Tagen an der Stelle, an der Ihr Betrieb am stärksten an Ihnen hängt. Am Ende stehen sichtbare Optionen und eine Empfehlung, ob und wie es weitergeht.

Bleiben Sie, bis der Nachfolger da ist?

Ein Mandat dauert 4 bis 18 Monate, mit festem Ende. Ich übergebe an Ihr Team oder an den Nachfolger, nicht an mich selbst. Ich nehme niemandem den Stuhl weg.