Dr.-Ing. Suat Akyol Interim Manager

Operative Handlungsfähigkeit, wenn Marktrealität und interne Steuerung sich nicht mehr treffen.

Interim Management für technische Mittelständler und mittel­ständisch geführte Konzern­töchter.

Mandat besprechen Erstgespräch · 45 Min · vertraulich
01 — Was Interim hier konkret heißt

Vier Dinge,die dieses Mandat von einem Beratungsprojekt trennen.

Interim Management wird häufig mit Beratung gleichgesetzt, und damit mit Empfehlungen, Konzept­papieren und Foliensätzen, die zurückbleiben, wenn der Externe geht.

Hier nicht. Was ich anbiete, ist eine zeitlich befristete operative Rolle in Ihrer Linie. Mit Entscheidungs­rechten, klar definierter Wirkung und einem festen Ende.

01
Rolle

Operative
Linien­verantwortung,
keine Stabsfunktion.

Ich übernehme eine bestehende oder neu definierte Linienrolle mit klaren Entscheidungs­rechten, nicht eine Empfehlungsrolle neben der Geschäftsführung. Mandat statt Mandant.

Entscheidungen werden wieder getroffen, nicht moderiert.
02
Geschwindigkeit

Erste belastbare
Schnitte in Wochen,
nicht in Quartalen.

In den ersten 4 bis 8 Wochen entsteht eine saubere Sicht: Eskalations­pfade, Steuer­kreis, Cash-Sicht, Verantwortlich­keiten. Danach wird verändert: entlang vorhandener Strukturen, nicht parallel dazu.

Wirkung im laufenden Quartal, nicht im nächsten Geschäftsjahr.
03
Tiefe

Technisches Verständnis,
das Übersetzungsschleifen
erspart.

Promovierter Ingenieur. Ich lese Lasten­hefte, Kennzahlen, ERP-Reports und Prüfprotokolle selbst und führe die Gespräche mit Entwicklung, Produktion und Qualitäts­sicherung ohne externe Analysten als Filter.

Substanz statt Vermittlungs­ebene.
04
Abschluss

Definiertes
Mandatsende
mit Übergabe.

Die Übergabe an interne Nachfolge ist Teil des Mandats, nicht der Optimismus zum Schluss. Kein Lock-in. Die Übergabe ist Teil des Mandats.

Sie steigen weiter, ich steige aus.
02 — Drei Auslösesituationen

Drei Situationen,in denen ein Interim­mandat tatsächlich greift.

Nicht jedes Problem braucht einen Externen. Diese drei Konstellationen schon, weil interne Linien längst Position bezogen haben und ein Eingriff von außen schneller wirkt als der nächste Workshop oder die nächste Berater­runde.

01 Auslöser
Strategie ↔ Markt

Strategie blockiert
den Markt.

Die Roadmap bleibt im Steuerkreis hängen, Vertrieb und Entwicklung arbeiten an unterschiedlichen Realitäten. Termine rutschen, die Reißleine zieht niemand, weil jede Linie dafür eine andere Lesart hat.

02 Auslöser
Kunde ↔ Lieferung

Kundenbeziehung
kippt.

Ein A-Kunde meldet sich nicht mehr beim Key Account, sondern beim Inhaber. Reklamationen werden politisch beantwortet, nicht technisch. Vertrauen erodiert spürbar schneller als der Umsatz, und ist deutlich schwerer wieder aufzubauen.

03 Auslöser
Umbau ↔ Steuerung

Umbau verliert
Steuer­barkeit.

Carve-out, ERP-Wechsel, neue Werks­struktur: Die Initiativen laufen, aber niemand kann den Status sauber benennen. Berichte beruhigen, Kennzahlen tun es nicht. Das Risiko liegt nicht im Vorhaben, sondern in der Steuerungs­lücke.

03 — Sechs Fälle

Sechs Mandate,zugeordnet zu den drei Auslösern.

Sechs Situationen aus zwanzig Jahren operativer Verantwortung in technischen Konzernen. Zugeordnet nach dem Muster, nicht nach dem Titel. Das sind die Ausgangssituationen, für die ich stehe.

Branche und Projektlaufzeit sind Orientierung, nicht Werbung. Vertiefte Referenzen im persönlichen Gespräch.

01 Auslöser

Strategie blockiert den Markt.

Strategie ↔ Markt · 2 Fälle
Fall 01 Industriekonsumgüter · Konzern
+200%
Umsatzwachstum EU · 12 Monate
Situation & Wirkung

SituationKonzernmutter forcierte ein akquiriertes Produkt global. Der EU-Markt nahm es nicht an. Roadmap und lokale Marktrealität liefen auseinander.

WirkungReplatformierung der EU-Geschäftslogik. Konzernmutter replizierte den Ansatz anschließend global.

Projektlaufzeit12 – 18 Monate
Fall 06 Industriekonsumgüter · Innovation EMEA
Marktnähe wiederhergestellt
1000+ Vertriebler EMEA · Neuproduktumsätze drehen
Situation & Wirkung

SituationNeuprodukte verfehlten die Erwartungen. Durch wachsende Spezialisierung der Funktionen war die Organisation zu weit weg vom Markt: Anforderungen kamen verzerrt an, Gate-Reviews entschieden auf Einzelmeinungen statt auf belastbarem Feedback.

WirkungNPI-Prozess neu aufgesetzt, Salesforce-CRM zur Quelle für aggregiertes Marktfeedback aus dem EMEA-Vertrieb gemacht. Die Organisation bekam wieder mit, was im Markt passierte. Neuproduktumsätze drehten deutlich nach oben.

Projektlaufzeitbis zu 24 Monate
02 Auslöser

Kundenbeziehung kippt.

Kundenbeziehung ↔ Lieferung · 2 Fälle
Fall 02 Industriekonsumgüter
Volumen deutlich über Vorkrise
Key Account · 12 Monate nach Übernahme
Situation & Wirkung

SituationEin Key Account drohte abzuspringen: Qualitäts- und Lieferprobleme hatten das Vertrauen erodiert. Eskalationen liefen am KAM vorbei.

WirkungKommunikations- und Lieferpfad neu aufgesetzt. 12 Monate später Vertiefung der Beziehung, Volumen über dem Stand vor der Krise.

Projektlaufzeit6 – 12 Monate
Fall 03 Healthcare-IT
Wertbasiertes Pricing durchgesetzt
Margen-Sanierung · A-Kunde
Situation & Wirkung

SituationDer größte Kunde drückte die Konditionen Richtung Standard, obwohl er eine Sonderlösung bezog. Marge erodierte still.

WirkungWertargumentation belegt und durchverhandelt. Margen saniert ohne Kundenverlust.

Projektlaufzeit6 – 9 Monate
03 Auslöser

Umbau verliert Steuerbarkeit.

Umbau ↔ Steuerung · 2 Fälle
Fall 04 Industriekonsumgüter · Post-M&A
Integration ohne Wissensverlust
Vertriebs-Merger · 2 Mannschaften
Situation & Wirkung

SituationNach Akquisition zwei Vertriebsmannschaften mit überlappenden Gebieten. Kundenzuordnung, Provisionen und Hierarchiefragen offen.

WirkungNeue Struktur sauber zugeschnitten und kommuniziert. Akzeptanz in beiden Mannschaften, keine ungeplanten Abgänge.

Projektlaufzeit9 – 12 Monate
Fall 05 Industriekonsumgüter · SAP-Einführung
Harmonisierte Rabattstruktur mit Buy-in
ERP-Migration · Pricing-Strang
Situation & Wirkung

SituationHistorisch gewachsene Preis- und Rabattstrukturen ließen sich im neuen ERP nicht eins zu eins abbilden. Fachbereiche blockten.

WirkungPricing-Logik konsolidiert und im System abbildbar gemacht, mit Buy-in der Fachbereiche statt Eskalation.

Projektlaufzeit12 – 18 Monate
04 — Branchen + Erfahrung

Vier Felder,in denen ich operativ gearbeitet habe.

Konzern und Mittelstand, Industriegüter und IT, Hardware und Software. Die Tiefe entsteht über Branchen hinweg, durch wiederkehrende Muster zwischen Markt, Technik und Steuerung.

Keine Logos hier; aus Lizenzgründen, aber auch aus Haltung. Die Projekte stehen für sich.

01

Industriekonsumgüter und Arbeitsschutz

Mehrjährige Linienverantwortung in der EMEA-Sparte.

Projekte
  1. 013M Safety & Industrial EMEA
  2. 02Commercialization und NPI
  3. 03SAP und Salesforce Rollout
02

Healthcare-IT

Softwaregeschäft im klinischen Umfeld, Sonderlösungen mit Wertpreis-Logik.

Projekte
  1. 013M Health Information Systems DACH
  2. 02Helios Kliniken · Großprojekt
  3. 03Führung 80 Mitarbeiter · S&M, R&D, Service
03

Erneuerbare Energien

Industrielle Komponenten und Materialien für Wind und Solar.

Projekte
  1. 013M Renewable Energy Division
  2. 02LM Windpower (global)
  3. 03Desertec-Initiative · Siemens / DLR
04

Forschung und Industriekooperation

Schnittstelle Industrie ↔ Forschung, KI als roter Faden seit 1998.

Projekte
  1. 01RWTH Aachen · KI-Forschung und Dissertation
  2. 02Nominierung Dissertationspreis GI
  3. 03BMW · Gestensteuerung im Fahrzeug
05 — Profil

Ingenieur und Führungskraft.20 Jahre internationale Industrieerfahrung in Technik &
Business

Drei Stärken

01
Engpass-
Erkennung
in komplexen Schnittstellen
02
Operative
Linienverantwortung
in technischen Organisationen
03
Interdisziplinäre
Übersetzung
zwischen Markt, Technik und Steuerung

Qualifikationen

  • Dr.-Ing. Informatik · RWTH Aachen, mit Auszeichnung
  • Dipl.-Ing. Elektrotechnik · RWTH Aachen
  • Lean Six Sigma Black Belt
  • Key Account Leadership Development Program · WHU Vallendar

Werdegang

  1. Seit 2024Selbständig als Interim Manager (Akyol Consult)
  2. 2018 – 2022Commercialization Leader, 3M Safety & Industrial EMEA
  3. 2016 – 2018Business Manager, 3M Health Information Systems DACH
  4. 2014 – 2016Pricing & Cutover Leader, 3M Business Transformation
  5. 2009 – 2014Business Development Manager EMEA/Global, 3M Renewable Energy
  6. 2007 – 2009Lean Six Sigma Black Belt, 3M Deutschland
  7. 2003 – 2007Application Engineer, 3M Deutschland
  8. 1998 – 2003Wissenschaftlicher Mitarbeiter, RWTH Aachen
06 — Empfehlungen

Was Kollegenüber meine Arbeit sagen.

Geschrieben in Linienverantwortung, nicht im LinkedIn-Tausch. Die Personen waren in der gemeinsamen Arbeit direkter Vorgesetzter, Auftraggeber intern oder Schnittstelle in der Konzernführung.

01

Ich habe sehr eng mit Suat im aufkommenden Renewable-Energy-Geschäft gearbeitet. Er denkt analytisch und energiegeladen zugleich. Nur wenige verbinden strategisches und taktisches Denken so wirksam wie er.

Daniel T. Chen Vice President, 3M
02

Suat verbindet Erkenntnisse aus vielen Quellen, um Handlung anzustoßen und Ziele zu erreichen. Seine Fähigkeit, komplexe Probleme heutiger vernetzter Welt in handhabbare Stücke zu zerlegen, ist außergewöhnlich. Als aktiver Leader in der Organisation, die ich führte, war er unverzichtbar.

Cagatay Güler Vice President EMEA, Solventum (vormals 3M Healthcare)
03

Suat verbindet Expertise in KI, Data Science, Vertrieb und Marketing mit einem durchdachten, menschenorientierten Führungsstil. Sein analytisches Denken, seine Lösungsfähigkeit und sein strukturierter Ansatz haben spürbar zu unserem Geschäftserfolg beigetragen. Erfolgreich geführtes Team von 80 Mitarbeitenden in DACH.

Christa Sieverding Country Business Leader, 3M Healthcare DACH
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