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ArbeitsweiseArbeitsstil undStärken-Profil.
Wie ich an komplexe Situationen herangehe. Basierend auf über zwanzig Jahren Industrie an Schnittstellen, validierten Stärken-Profilen und einem eigenen KI-Maschinenraum, den ich täglich betreibe.
Wie ich arbeite
Mein Arbeitsstil ist in über zwanzig Jahren Industrie gewachsen, in Rollen, die regelmäßig an der Schnittstelle von Markt, Technik und interner Steuerung lagen. Fünf Muster wiederholen sich.
Beobachten vor Bewegen
Bevor ich Lösungen formuliere, suche ich nach dem eigentlichen Engpass. Symptome zeigen sich oft an einer Stelle, aber die Ursache liegt anderswo. Bei der Konsolidierung eines Produktportfolios nach einem Zukauf zeigten sich Preisinkonsistenzen erst als Vertriebsproblem, der eigentliche Engpass lag in widersprüchlichen Strukturen aus zwei Stammhäusern. Erst die Klärung dort machte Pricing-Konsistenz möglich.
Klarheit vor Tempo
In Situationen unter Zeitdruck ist die Versuchung groß, schnell zu handeln. Meine Erfahrung ist, dass Entscheidungen unter Unschärfe später teuer werden. Ich investiere bewusst in das Verstehen des Operationsbildes, der Stakeholder-Konstellation und der echten Restriktionen, bevor ich in die Umsetzung gehe. Das ist nicht zögerlich, sondern effizient: Was klar entschieden ist, bleibt klar. Neu ist, wie Klarheit heute entsteht: nicht mehr nur im Kopf und im Meeting, sondern am Gegenstand.
Direktheit ohne Härte
Konflikte gehören zum Geschäft. Mein Stil ist direkt, sachlich, ohne politische Umwege. Das ist gewachsen aus internationalen Matrixorganisationen, in denen Klarheit über Wahrnehmungen und Erwartungen unverzichtbar ist. Direktheit heißt bei mir nicht Härte: Ich respektiere die andere Seite, aber ich verkleide nicht, was gesagt werden muss.
Methodik als Rückgrat
Hinter den Mustern steht eine methodische Basis: Promotion in KI und Bildverarbeitung, Lean Six Sigma Black Belt, Erfahrung mit ERP-Transformation und CRM-Einführung. Methodik gibt Struktur, ersetzt aber nicht Urteilsvermögen. Methodisch fundiert, situativ entschieden.
Sehen vor Entscheiden
Früher mussten Optionen abstrakt diskutiert werden: A oder B, wie sähe das aus, was müsste dafür gebaut werden. Heute baue ich oft zuerst und lasse dann am Konkreten entscheiden. Aus Möglichkeiten werden in Stunden sichtbare Optionen. Ein Demonstrator ist dabei kein fertiges Produktionssystem, er ist eine Entscheidungshilfe. Die Komplexität verschwindet nicht, sie zieht um: von der Umsetzung in die Entscheidung.
Der KI-Maschinenraum: Human in the Lead
Zwischen Konzern-Tätigkeit und heutiger Interim-Arbeit lag eine bewusste Aufbauphase. In dieser Zeit habe ich einen eigenen KI-Maschinenraum aufgebaut: Sprachmodelle, Agenten für wiederkehrende Abläufe und Werkzeuge, mit denen aus einer Idee in Stunden etwas Prüfbares wird, erprobt an echten Aufgaben, darunter die wissenschaftliche Mitarbeit an einer Publikation zu KI-basierter Objekterkennung.
Dieser Maschinenraum ist heute selbstverständlicher Teil meiner Arbeit, und er ist das, was ich Kunden aufbaue: nicht ein Werkzeug mehr, sondern eine Fähigkeit des Betriebs. KI erzeugt Optionen, Artefakte und neue Arbeitsmöglichkeiten. Menschen sehen, bewerten, priorisieren und entscheiden. Kurze Feedback-Zyklen reduzieren Unsicherheit. Das nenne ich Human in the Lead.
Die Linie zur Promotion ist durchgängig: Damals KI-Forschung an der RWTH Aachen mit Industriepartnern wie BMW. Heute KI-Praxis in der operativen Arbeit. KI als Werkzeug, nicht als Selbstzweck.
Leitplanken im Mandat
Welche Daten in welche Systeme gehen, legen wir vor dem Start fest, schriftlich. Nichts verlässt Ihr Haus ohne Ihre Freigabe. Was die KI erzeugt, prüft ein Fachmensch, bevor es irgendwo landet. Entscheidungen bleiben bei benannten Personen, nicht bei einem Werkzeug. Und am Ende des Mandats erhalten Sie Ablauf, Rollen, Prüfschritte und Dokumentation, Zugänge gehen zurück. Wer mit drei KI-Beratern schlechte Erfahrungen gemacht hat, fragt das zuerst. Zu Recht.
Ergänzend dazu das Engagement in der DDIM-Fachgruppe Digitalisierung und KI, Austausch mit dem Bundesverband KI Transformation, sowie Tätigkeit als Gutachter und wissenschaftlicher Berater für industrielle KI-Projekte.
Stärken-Profil nach Clifton-StrengthsFinder
Die Talentschwerpunkte aus dem Clifton-StrengthsFinder zeigen, woraus meine Arbeitsweise gespeist wird.
Wiederherstellung ist die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und Dinge wieder zum Laufen zu bringen. Kommunikationsfähigkeit bedeutet, Gedanken klar in Worte zu fassen, was in Schnittstellen unverzichtbar ist. Wettbewerbsorientierung liefert die Energie, Ergebnisse zu produzieren, nicht nur Aktivität. Bindungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen sind die Basis für tragfähige Zusammenarbeit, gerade in angespannten Situationen.
Diese fünf Talente arbeiten zusammen: Probleme erkennen, einordnen, kommunizieren, Menschen mitnehmen, zum Abschluss bringen.
Persönlichkeitsprofil nach Insights Discovery
Das Insights-Discovery-Profil zeigt einen ergänzenden Blick auf meine Arbeitsweise.
Der Profil-Typ ist handlungsorientiert, kommunikativ und konsequent. Charakteristisch sind ein Sinn für das, was dringend in Angriff genommen werden muss, Bereitschaft zu Risiko und Klarheit, sowie die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und für eine Sache zu gewinnen.
Diese Veranlagung passt zu Situationen, in denen Bewegung gefragt ist: Wenn etwas feststeckt, wenn Klarheit fehlt, wenn Entscheidungen zu lange dauern. Sie passt weniger zu Routinearbeit ohne Veränderungsbedarf.
Wie die Stärken in der Arbeit zusammenwirken
Die drei Kompetenzen aus meinem Profil, Engpass-Erkennung, operative Linienverantwortung und KI in die Betriebs-DNA übersetzen, sind das Ergebnis aus dem Zusammenspiel dieser Profile mit über zwanzig Jahren Praxis.
Wiederherstellung plus methodische Diagnose ergibt Engpass-Erkennung. Kommunikation plus Direktheit plus Lean Six Sigma ergibt operative Linienverantwortung. Empathie plus Bindungsfähigkeit plus technische Tiefe ergibt die Übersetzung von KI in die Arbeit des Betriebs.
Die Profile sind nicht das, was ich auf eine Seite schreibe. Sie sind das, was meine Arbeit trägt.
Reden wir über Ihren Fall.
Wenn Sie wissen wollen, ob diese Arbeitsweise zu Ihrem Haus passt: Ein Gespräch klärt das schneller als jede Seite. Schreiben Sie mir zwei Zeilen oder rufen Sie an. Ich melde mich innerhalb eines Werktags mit einem Terminvorschlag für 30 Minuten. Wenn ich nicht helfen kann, sage ich auch das.